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Buchbesprechnung: "Onkel Tobi"

Karla findet's gutBilder von Sigrid Hanck, Text von Hans Georg Lenzen.
Bilderbuch mit gereimten Texten, 4 bis 12 Zeilen Text pro Seite.

Inhalt

Onkel Tobi fährt eines Samstags mit seiner Kutsche in die große Stadt zum Einkaufen. Seine Einkaufsliste wird zunehmend länger, da er im Vorbeifahren noch die Wünsche seiner Nachbarn entgegennimmt. Onkel Tobi ist nicht der Gedächtnisstärkste, neigt aber auch nicht zum Notieren. Daher rezitiert er (zur Freude der kleinen Zuhörer) die wachsende Liste mit Einkäufen immer wieder. Die Rückfahrt ist beschwerlicher mit den vielen Gegenständen und es ist bei seiner Rückkehr schon später als erwartet. Er liefert brav alle Mitbringsel ab und kommt dann selbst knapp vor einem Unwetter nach Hause. Als er, zu Hause angekommen, die Sachen einräumt, stellt er fest, dass er doch etwas vergessen hat (was, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten). Er ärgert sich darüber aber überhaupt nicht, sondern freut sich darauf, am nächsten Samstag wieder in die Stadt zu fahren.

Religiöse Relikte

Keine! Die Stadt kommt netterweise ohne Sakralbauten aus, Onkel Tobi arbeitet am Samstag.

Fazit

Die Geschichte, wie auch die Grafiken sind schlicht, aber für die avisierte Zielgruppe der drei- bis vierjährigen sinnvoll, die Reime kurz, aber gekonnt und mit viel Sprachwitz.

Onkel Tobi ist ein Beispiel für stoische Gelassenheit: Er ist hilfsbereit, hat in jeder Situation die Ruhe weg und ärgert sich auch nicht über eigene Unzulänglichkeiten.

Ausgaben

  • Lenzen, Hans G.: „Onkel Tobi“, Bertelsmann Jugendbuchverlag Reinhard Mohn, Gütersloh, 1963.
buch/onkel_tobi.txt · Zuletzt geändert: 2011/04/12 10:39 von hkolbe