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Vorlese-Geschichten zum Träumen

Bilderbuch von Astrid Mola und Gabriele Dal Lago, erschienen bei Coppenrath (Ja - die, welche auch Prinzessin Lilifee und den Hasen Felix verbrochen haben).

  • Altersgruppe: ab 3 Jahren
  • Vorlesedauer: ca. 2-3 Minuten je Geschichte
  • Anzahl der Geschichten: 9

Inhalt

Ein Sammlung von neun Geschichten, in denen der Mond bzw. die Nacht im Mittelpunkt stehen. Die Geschichten sind arg kurz und dafür einfach nicht gut genug komponiert. Es wird auf ein Sammelsurium aus Bildern, Metaphern und Mythen zurückgegriffen, die einen klebrigen, pappigen und aufdringlichen Nachgeschmack lassen. Süßigkeiten aus einem alten Automaten. Der Mond tritt auf als Vater-/Onkel-Figur und nimmt die Rolle des imaginären Freundes ein.

Interessanterweise werden sogar einige astronomische Tatsachen mit verwurstet, aber welchem erzählerischem Zweck dienen solche Ideen, dass der Mond für Wolken und Engel zuständig ist, auf Kinder aufpasst (nach einem gehörigen Anschiss) und sich dann - selbstleuchtend - zu einem Mädchen ins Bett legt, welches dabei die Augen zulässt und ihn nur fühlen kann… WTF?

Es gibt eine einzige Geschichte, in der sich eine Maus und ein Frosch in völliger Dunkelheit treffen, ihrer Fremdheit unbewusst, sicher unterhalten und nur kurz erschrecken, als das Mondlicht ihnen den anderen offenbart, die wirklich schön ist.

Bilder

Die Grafiken sind teils detailreich und meist sehr bunt, nicht wirklich schön und die Perspektive ist durchgehend absichtlich (?) leicht falsch - billige Massenware.

Religiöse Relikte

Der Erzähler dankt einem Gott (dafür, dass Erwachsene den Mann im Mond nicht hören können) und der Mond schickt Englein aus - wie gesagt: durcheinandergewürfelt.

Fazit

Geld- und Zeitverschwendung - wenige, sehr schlechte Geschichten, lieblos erzählt und illustriert. Nicht empfehlenswert!

buch/vorlese-geschichten_zum_traeumen.txt · Zuletzt geändert: 2010/04/19 14:59 von hkolbe