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Biblische Gesetze, an die sich niemand mehr hält

Unterseite von Die Rechtsvorschriften der Bibel

Das 3. Buch Mose ist ursprünglich von einem Priester geschrieben worden (s.a. Priesterschrift) und enthält einige Regeln, deren Einhaltung selbst für biblische Maßstäbe eher skurril anmutet. Niemand hält sich an diese Vorschriften - was ein Fehler sein könnte, Gott JHWH besteht darauf:

Gott JHWH verbietet Mischfaser-Stoffe

es soll kein Kleid auf deinen Leib kommen, das von zweierlei Garn gewoben ist

Neben einer fanatischen Reinheitsvorstellung mag auch mitgeschwungen haben die Vorstellung, dass Leinen die Kleidung himmlischer Wesen1) und der Priesterschaft war.

Interessant wieder der Kultur-Neid: Leinen musste aus dem Ägypten, aus dem Gott JHWH die Israeliten geführt hatte, in das „Land in dem Milch und Honig fließen“ kostspielig importiert werden.

Gott JHWH verbietet bestimmte Speisen

Während sich Juden und Muslime an diese Regeln halten, haben sich die Christen entschieden, dass manche Sachen einfach so lecker sind, dass man Gottes Gebot dafür einfach mal übertreten umdeuten kann.

Steak nicht durch? Blutwurst?

Keine Krebse, Krabben, Tintenfische, Muscheln, Shrimps etc:

Gott JHWH verbietet Astrologie und Wahrsagerei

Die Bibel ist ganz klar gegen Astrologie:

Gott JHWH verbietet Rasur und Frisur

Gott JHWH verbietet Tätowierungen

Zahlose Jesusse und Madonnen auf Armen, Rücken und sonstigen Körperteilen könnten zu einem Problem werden, falls es euren unsichtbaren Freund wirklich geben sollte - der verabscheut sie nämlich:

1)
Klaus Koch, Eckart Otto, Jürgen Roloff, Hans Schmoldt (Hrsg.): Das Lexikon zu Bibel. tosa Verlag, Wien 2004, S. 309
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