Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


inkonsistenzen_in_der_bibel

Übersicht: Inkonsistenzen in der Bibel

Die Bibel, wie wir sie heute in die Hand nehmen können, ist nicht ein Buch, von einem Autor geschrieben. Die altesten Texte des Alten Testmentes sind aus dem 9. oder gar 10. Jahrhundert v.d.Z., der Großteil des Neues Testamentes ist aus Spanne von der Mitte des 2. und dem 8. Jahrhundert n.d.Z.1) - geschrieben von hunderten von Autoren, mit Texten aus tausenden Quellen, tausende von „Überarbeitungen“, sprich: Fälschungen - alte Texte um Prophezeiungen des gerade geschehenen erweitert.

Man bekommt beinahe Mitleid mit den armen Schreibern und Lektoren, die ein solch umfangreiches Werk kompilieren müssen, versuchen müssen, den Überblick zu behalten mit den Mitteln ihrer Zeit und unter den teils rigiden machtpolitischen Einflüssen. Doch dieses Werk hat es als solches nie gegeben. FIXME

Das AT war mitnichten ein Buch in „biblischen Zeiten“, sondern existieren eine Unzahl von unterschiedlichen Rollen (Papyrus, Pergament, Leder), die durch eine Länge von bis zu sechs Metern sehr unhandlich waren. Die wichtigsten Quellen, die wir haben, sind Rollen mit missliebigem Inhalt, die entsorgt wurden - aus Angst vor Jahwes Zorn nicht verbrannt, sondern in Krügen vergraben, die sie erhalten haben.

FIXME …in Bearbeitung…

Übergreifende Inkonsistenzen und Widersprüche

Wer oder was ist dieser Gott eigentlich?

Es wird relativ schnell klar, dass den Autoren, Editoren und Lektoren der frühen Bibel-Teile kein einheitliches, klares Gottesbild vorschwebte oder vorgegeben wurde.

Das Gottesbild wandelt sich im Laufe der Zeiten, je weiter der Mensch kam, desto weiter entschwand „Gott“. Bevor wir auf die Berge stiegen, war Gott auf dem Berg. Als wir auf den Berg stiegen, ging er in die Wolken. Als wir in die Wolken stiegen, ging er ins All. Als wir ins All gingen, war er überall und nirgends. Und seit wir Elektronenmikriskope, Spektralanalyse und dergleichen haben, verzieht sich Gott hinter den Urknall oder verheddert sich in Stringtheorien.

Gott kommt so um die Ecke und sagt...

Gott JHWH kommt hier auch äußerlich ganz menschlich rüber. Seltsamerweise stirbt hier niemand, wie es geschrieben steht:

Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 2. Mose 33, 20

Der Abendspaziergang Gottes

Gott macht einen Abendspaziergang und spricht mit sich selbst - für eine honorige Person absolut angemessen, schöne und schön geschriebene Szene.

Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war.

Latein: Domini Dei deambulantis in paradiso 1. Mose 3, 8

Ja, „deambulatio“ ist wirklich „Spaziergang“.

Gott stürmt in der Herberge

Der Autor dieser Zeilen hatte einen wesentlich körperlicheren, wütenden Gott im Kopf - die Szene geht entsprechend weiter2).

Und als er unterwegs in der Herberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten.

Latein: occurrit ei Dominus → entgegenkommen, begegnen 2. Mose 4, 24

Stirbt man, wenn man Gott JHWH sieht?

...kein Mensch wird leben, der mich sieht

Gott JHWH macht es ganz klar:

Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 2. Mose 33, 20

Selbst der Anblick eines Engels soll vermeintlich tödlich sein.

Da erkannte Manoah, daß es der Engel des HERRN war, und sprach zu seinem Weibe: Wir müssen des Todes sterben, daß wir Gott gesehen haben Richter 13, 21-22

Von Angesicht zu Angesicht

Doch mit Gott JHWH kann man sich genauso unterhalten wie mit einem Kumpel und stirbt nicht. Mose tat es:

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. 2. Mose 33, 11

Ebenso Jakob:

Jakob aber nannte den Ort Pniel; denn er sprach: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen

Latein: vidi Deum facie ad faciem 1. Mose 32, 31

Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, von Angesicht zu Angesicht, nicht in Rätseln. Er darf die Gestalt des Herrn sehen. 4. Mose 12, 8

Ganz böser Patzer im 4. Buch Mose: Mose selbst erwähnt in einem Nebensatz, dass das ganze Volk der Israeliten den Gott JHWH sehen könne.

die da gehört haben, daß du, HERR, unter diesem Volk seist, daß du von Angesicht gesehen werdest

Latein: facie videaris ad faciem → gesehen von Angesicht zu Angesicht 4. Mose 14, 14

Und in seinem 5. Buch behauptet Mose dann gleich beides:

denn ihr habt keine Gestalt gesehen des Tages, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb

[…]

Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet. 5. Mose 4, 15 / 5, 4

Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig Unbenannte (langsam geht's jetzt in Richtung Tourismus):

Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels. 2. Mose 24, 9-10

Ich bin Prophet, das geht!

Prophet Micha:

Ich sah den HERRN sitzen auf seinem Stuhl und alles himmlische Heer neben ihm stehen zu seiner Rechten und Linken.1. Könige 22, 19

Prophet Amos:

Er zeigte mir abermals ein Gesicht, und siehe, der HERR stand auf einer Mauer, mit einer Bleischnur gemessen; und er hatte die Bleischnur in seiner Hand. 8 Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Ich sprach: Eine Bleischnur. Amos 7, 7

Prophet Habakuk:

Gott kam vom Mittag und der Heilige vom Gebirge Pharan […] Sein Glanz war wie ein Licht; Strahlen gingen von seinen Händen Habakuk 3, 3-4

Wie viele ist Gott?

Auch die frühen Anhänger von diesem Gott haben wohl ihre Schwierigkeiten mit dem Monotheismus.

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei

Latein: … et ait faciamus hominem ad imaginem et similitudinem nostram 1. Mose 1, 26

Und er sprach: Siehe, Adam ist einer von uns geworden

Latein: … et ait ecce Adam factus est quasi unus ex nobis 1. Mose 3,22

Und Gott so zu sich:

Wohlauf, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!

Latein: … venite igitur descendamus et confundamus … 1. Mose 11, 7

Wie viele Götter gibt es?

Und auch später klingt immer ein Pantheon mit an - es ist keine Frage, ob andere Götter existieren:

Denn der HERR, euer Gott, ist ein Gott aller Götter 5. Mose 10, 17

HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern? 2. Mose 15, 11

Nun weiß ich, daß der HERR größer ist denn alle Götter, 2. Mose 18, 11

während die Ägypter alle Erstgeburt begruben, welche der HERR unter ihnen geschlagen hatte; auch hatte der HERR an ihren Göttern Gerichte geübt. 4. Mose 33, 4

Denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht könnte nachtun? 5. Mose 3, 24

Wirst du aber des HERRN, deines Gottes, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich heute über euch, daß ihr umkommen werdet; 5. Mose 8, 19

HERR, dir ist keiner gleich unter den Göttern

Betet ihn an, alle Götter!

Denn ich weiß, daß der HERR groß ist und unser HERR vor allen Göttern.

Danket dem Gott aller Götter Psalm 86, 8; 97, 7; 135, 5; 136, 2

Gedanken eines Allwissenden

Gespräche mit einem Allwissenden

Da Allwissende alles wissen, also auch das, was man sagen würde, wenn man gefragt würde, kann man keine guten Geschichten mit Allwissenden schreiben - also lässt man die Allwissenheit einfach mal raus. Gott JHWH findet Adam nicht:

Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. 1. Mose 3, 9-10

Gott JHWH will Antworten:

Und er sprach: Wer hat dir's gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? 1. Mose 3, 11

Sicherlich kann man (apologetisch) argumentieren, dass Gott JHWH hier aus pädagogischen Gründen so handelt - nur ist das nicht besonders glaubwürdig, da er im selben Moment den größten pägagogischen Fehler überhaupt begeht - auch für die Pädagogie der Eisenzeit: Er steht nicht zu seinem Wort.

Eine wesentlich wahrscheinlichere Erklärung ist, dass die Allwissenheit hier noch gar nicht Teil des JHWH-Konzeptes war.

Das hätte ich mir denken können - Massenmord umsonst gewesen

Gott JHWH hat genug von den Menschen, sie sind böse - alle tötet er alle bis auf eine Hand voll (und auch gleich nahezu alle Tiere).

Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, […] und er sprach: Ich will die Menschen, die ich gemacht habe, vertilgen von der Erde. 1. Mose 6, 5-7

Und danach fällt ihm auf, dass das Böse ein Fehler in seinem Bauplan war. m( Der ganze schöne Massenmord war für die Katz! Es ist echt nicht leicht, ein Gott zu sein.

denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. 1. Mose 8, 21

Führen Allwissende Selbstgespräche?

Es ist wirklich nicht leicht, sich auszudenken, was ein Allwissender denkt und wie - aber der Autor dieser Stelle hat nicht nur „allwissend“, sondern auch „allmächtig“ nicht in seinem Gottes-Konzept:

Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue, 1. Mose 18, 17

Würden Allwissende einen Fehlentschluss bereuen?

Nach der Szene mit dem goldenen Kalb bereut Gott JHWH, dass er so ausgeflippt ist - was ein netter Zug ist, aber eine allwissende Wesenheit würde das bestenfalls vorspielen können.

Also gereute den HERRN das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun. 2. Mose 32, 14

Was bewegt einen Allwissenden, seinen Ratschluss zu verwerfen?

Gott JHWH hat genug von den Israeliten und will alle töten und mit Mose wieder von vorn anfangen. Mose bringt den allwissenden Gott JHWH dazu, dies nicht zu tun - mit dem Argument, das größer als Gott ist: „Aber was sollen denn die Nachbarn denken?“

So will ich sie mit Pestilenz schlagen und vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen, denn dies ist.

[Mose:] Würdest du nun dies Volk töten, wie einen Mann, so würden die Heiden sagen, die solch Gerücht von dir hören, und sprechen: 16 Der HERR konnte mitnichten dies Volk in das Land bringen, das er ihnen geschworen hatte; darum hat er sie geschlachtet in der Wüste 4. Mose 14, 12 / 15-16

Gott JHWH beugt sich den Sachzwängen.

Gott entdeckt seine griechische Seite?

Dem Autoren schwebte wohl ein handfesterer Typus Gott vor: Jakob ringt in der Nacht mit einem fremden Mann.

Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und da er sah, daß er ihn nicht übermochte, rührte er das Gelenk seiner Hüfte an; und das Gelenk der Hüfte Jakobs ward über dem Ringen mit ihm verrenkt. 1. Mose 32, 25

Eine Verletzung am Oberkörper, Blut, dass die Sicht nahm o.ä. hätten den homoerotischen Unterton vielleicht etwas gemindert… sei's drum. Überraschung, der Typ, der beim wresteln geschummelt hat und sonst verloren hätte? Ist Gott JHWH! 8-O Das wäre selbst unter dem Niveau der (meisten) griechischen Götter gewesen.

denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist obgelegen. 1 Mose, 32, 29

Also, beim Ringen mit Gott immer schön aufpassen, dass er dich nicht bei der Hüfte zu fassen bekommt und immer beherzt bleiben - er ist zu schlagen!

Gottes geheimer Name

Dass der Gott des Alten Testamentes den Namen „JHWH“ trägt, war jahrhundertelang ein kontroverses Thema beim Schreiben dieses Werkes. In späteren Versionen wurde die Buchstaben-Kombination als heilig betrachtet, Quellen mit ihnen als wichtiger gewertet und neuere Abschriften enthielten sie nicht mehr, denn der Name ist schon immer etwas zaubermächtiges gewesen und Gottes Name sollte nicht durch fremde Zauberer benutzt werden können.

Gott JHWH ist also entsprechend vorsichtig mit seinem Namen (und Generationen von Christen hielten es fast zwei Jahrtausende genauso):

Gott fuhr fort: „Ich bin Jahwe! Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als Gott, der Allmächtige, erschienen. Aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen noch nicht zu erkennen gegeben. 2. Mose 6, 2-3 – Neue Evangelische

Aber wie bei Rumpelstilzchen3) geht es auch bei Gott JHWH schief: Abraham kennt den Namen JHWH bereits, denn er benennt den Ort, an dem er seinen Sohne schlachten sollte nach seinem Gott.

Abraham nannte den Ort „Jahwe sorgt vor“. Noch heute sagt man: „Auf dem Berg Jahwes ist vorgesorgt.“ 1. Mose 22, 14 – Neue Evangelische

Das Problem mit dem Inzest

"Bibel-Wissenschaft"

Die Sache mit den Riesen

Der Ursprung der Riesen

Den Ursprung der Riesen findet man im ersten Buch Mose: Die Riesen entstanden, als die Söhne Gottes sich mit Menschenfrauen paarten. Das dürfen natürlich nicht Jesus und seine Brüder gewesen sein, sondern die sog. Nephilim.

Als sich aber die Menschen zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Söhne Gottes, daß die Töchter der Menschen schön waren und nahmen sich von allen diejenigen zu Weibern, welche ihnen gefielen. […] Die Riesen waren auf Erden in jenen Tagen, und zwar daraufhin, daß die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, die von alters her berühmt gewesen sind. 1. Mose 6, 1-4

Der Verbleib der Riesen

Als die Israeliten wieder nach Kanaan kommen, stoßen sie auf Nachfahren der Riesen:

Wir sahen auch Riesen daselbst, Enaks Kinder von den Riesen; und wir waren vor unsern Augen wie Heuschrecken, und also waren wir auch vor ihren Augen.

[…]

Man hielt sie auch für Riesen gleich wie die Enakiter 4. Mose 13, 33 / 5. Mose 2, 11

Nein, die sind nicht einfach nur einen halben Kopf größer - das Bett dieses Riesen ist ca. 4,5 m:

Denn allein der König Og von Basan war noch übrig von den Riesen. Siehe, sein eisernes Bett ist zu Rabba der Kinder Ammon, neun Ellen lang und vier Ellen breit nach eines Mannes Ellenbogen 5. Mose 3, 11

Auch der Prophet Josua bestätigt, das König Og einer dieser Riesen war:

Dazu das Gebiet des Königs Og von Basan, der noch von den Riesen übrig war Josua 12, 4

Und Prophet Samuel nennt den bekanntesten Riesen, Goliath:

Da trat aus den Lagern der Philister ein Riese mit Namen Goliath von Gath, sechs Ellen und eine Handbreit hoch; 1. Samuel 17, 4

Die Riesen überlebten die Sintflut

Moment - gab es nicht eine „Sinflut“? War Gott JHWH nicht ganz stolz alles umgebracht zu haben:

es starb alles, was auf dem trockenen Lande einen lebendigen Odem in der Nase hatte. Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, vom Menschen an bis auf das Vieh, bis auf das Kriechende und bis auf die Vögel des Himmels; es ward alles von der Erde vertilgt; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. 1. Mose 7, 22-23

Gut, die Riesen haben ganz offensichtlich überlebt. Aber Gott JHWH kann sich trösten: Die Sintflut bleibt immer noch der größten Massenmord aller Zeiten!

…nur hatten die Autoren, die von Riesen schrieben, nicht die Mär von der Sintflut gehört.

Diverses

Wo starb Aaron?

Da tat Mose, wie ihm der HERR geboten hatte, und sie stiegen auf den Berg Hor vor der ganzen Gemeinde. Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und zog sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron starb dort oben auf dem Berge. 4. Mose 20, 27-28

Aber die Kinder Israel zogen aus von Beerot-Bene-Jaakan gen Mosera; daselbst starb Aaron und ist daselbst begraben 5. Mose 10, 6

Inkonsistenzen im Neuen Testament

FIXME 2DO → eigene Seite(n)?

Offensichtlich hatte Jesus hier andere Zehn Gebote im Sinn:

Du weißt ja die Gebote wohl: „Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst niemand täuschen; ehre Vater und Mutter.“

Latein: ne fraudem feceris → nicht Betrug begehen Markus 10, 19

Das 5. Gebot spricht davon Vater und Mutter zu ehren. Davon abgesehen, dass Jesus seine Mutter ziemlich abfällig behandelt, widerspricht er dem Gebot direkt:

Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Bibel, Matthäus 10, 35

1)
Zeitangaben nach Fox, Geheimnisse, S. 59
2)
Moses Frau beschneidet ihren Sohn Gerschom rasch mit einem scharfen Stein und berührt Mose mit der blutigen Vorhaut - was Gott natürlich sofort wieder friedlich stimmt.
3)
Auch Gott JHWH spricht auf Spaziergängen gern mit sich selbst, siehe Der Abendspaziergang Gottes
inkonsistenzen_in_der_bibel.txt · Zuletzt geändert: 2016/04/12 13:34 von hkolbe